Luxemburgs launigster Alleinunterhalter, die menschliche Mash-Up-Maschine ohne Berührungsängste, der Thermomix unter den Unterhaltungskanonen: kann alles, mischt alles ineinander, wenn’s fertig ist schmeckt es trotzdem. Alle tanzen, alle lächeln selig.
Liest man „Mambo Schinki spielt Cover-Hits von früher und aktuelle Charts auf einer Heimorgel“ stellt man sich als charakterlich gefestigter und halbwegs geschmackssicherer Mensch gemeinhin genau so die Hölle vor. Nicht hier. Mambo Schinki steht für orgiastische Organisten-Ekstase, er ist das Tischfeuerwerk unter den One-Man-Bands, der Tastengott mit Tanzgarantie – er ist „die lebende Stimmungshupe, die (räusper) Stalinorgel der guten Laune“.
Wenn Mambo seine raumschiffgroße Heimorgel traktiert und ein buntes Potpourri aus allen Dekaden der Pop- und Rockmusik zum besten gibt, dann gibt es kein Halten, dann singen, lachen und tanzen alle. Garantiert. Die Freunde und Freundinnen vom Appletree Garden kündigten seinen Auftritt dort sehr passend an: „Ölt die Stimmen, zieht die Disko-Schuhe an und nehmt euch an den Händen: Wenn Mambo Schinki in die Tasten seiner Heimorgel haut, ist nichts anderes zu erwarten als pure Eskalation. Ob Polka, Mambo, Rumba, Disko oder Walzer – mit seiner Yamaha D-85 aus dem Jahre 1982, der größten jemals gebauten Heimorgel der Welt, interpretiert er ausgewählte Cover-Hits und schmeißt sie jedem Publikum gekonnt um die Ohren. Wir übertreiben wohl kaum, wenn wir behaupten, dass der Alleinunterhalter aus Luxemburg und seine elektronischen Orgelpfeifen eins der wildesten Mitsing-Konzerte veranstalten werden,“ …welche die OBS-Minibühne je erlebt hat. Wird ein riesiger Spaß, versprochen.

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