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	<title>Beverungen | Orange Blossom Special Festival</title>
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	<description>Das beste kleine Festival der Welt</description>
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	<title>Beverungen | Orange Blossom Special Festival</title>
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		<title>Transparenz, Baby! Das OBS macht sich nackig. </title>
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		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jammer]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Blossom Special Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[In Ostwestfalen gehört eine Portion Selbstmitleid zur regionalen Folklore. Das Glas ist hier traditionell eher halb leer als halb voll. Isso. Auch wir sind davon nicht völlig frei. Gleichzeitig wissen wir, wie privilegiert wir sind. Wenn man einen Blick auf die Weltlage&#160;und die sog. Ränder der Gesellschaft&#160;wirft, wird schnell klar:&#160;die wirklichen Jammertäler liegen anderswo.&#160;Uns geht es&#160;wirklich&#160;gut. [&#8230;]]]></description>
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<p>In Ostwestfalen gehört eine Portion Selbstmitleid zur regionalen Folklore. Das Glas ist hier traditionell eher halb leer als halb voll. Isso. Auch wir sind davon nicht völlig frei.</p>



<p>Gleichzeitig wissen wir, wie privilegiert wir sind. Wenn man einen Blick auf die Weltlage&nbsp;und die sog. Ränder der Gesellschaft&nbsp;wirft, wird schnell klar:&nbsp;die wirklichen Jammertäler liegen anderswo.&nbsp;Uns geht es&nbsp;wirklich&nbsp;gut.</p>



<p>Das OBS ist uns aber zu wichtig, um die Augen vor der Realität zu verschließen. Wenn der alte Festival-Kahn in schwere See zu geraten droht, wollen wir nicht tatenlos zusehen. Wir möchten gegensteuern – und euch mit an Bord nehmen, auch wenn der Wind gerade kräftig von vorn kommt.</p>



<p><strong><br>Ein Problem, das viele Festivals betrifft</strong></p>



<p>Wie&nbsp;leider&nbsp;viele liebevoll kuratierte kleine und mittelgroße Festivals&nbsp;steht auch das OBS derzeit vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen.</p>



<p>Abgesehen von der schleichenden Geldentwertung sind in den vergangenen Jahren&nbsp;nahezu alle Kosten rund um die Festivalproduktion stark gestiegen.&nbsp;In fast allen Bereichen kalkulieren wir inzwischen mit&nbsp;bis zu 30 % höheren Ausgaben als noch 2022.</p>



<p>Kaum ein Bereich des Festivals ist von der Kostensteigerung verschont geblieben:Künstler*innen-Gagen,&nbsp;Technik und Infrastruktur,&nbsp;Unterkünfte und Backstage-Verpflegung,&nbsp;Personal- und Dienstleistungskosten,&nbsp;Toiletten, Energiekosten,&nbsp;Wareneinkauf, Grundstücks- und Betriebsnebenkosten&nbsp;usw.<br><br><strong>Während die Ausgaben steigen,</strong><strong>&nbsp;sinken die Einnahmen</strong><strong>.</strong><br>Wir können alle Gründe, die derzeit viele potenziell Interessierte davon abhalten, Tickets zu kaufen, völlig nachvollziehen.&nbsp;Die Polykrise,&nbsp;Kriege und ihre materiellen wie psychologischen Auswirkungen, Inflation, die Preissteigerungen in allen Lebensbereichen, allgemeine Kaufzurückhaltung, die Weltlage allgemein, Angst um den Arbeitsplatz, andere Prioritäten,&nbsp;pi,&nbsp;pa,&nbsp;po&nbsp;– da spart man selbstredend zuerst dort, wo es vielleicht nicht so weh tut.&nbsp;<br>Auch die möglichst späte Entscheidung zum Kartenkauf ist leider mittlerweile allgemeine Realität geworden und belastet alle Veranstaltenden, Clubs wie Festivals.<br>Das OBS zu veranstalten ist immer ein Ritt auf der Rasierklinge. Aber diesmal ein ganz besonders heftiger.&nbsp;Ganz offen: Der VVK läuft nach OBS-Maßstäben&nbsp;leider äußerst schleppend.&nbsp;<strong>Wir haben noch viele Karten.</strong>&nbsp;Zu viele.</p>



<p>Um hier transparent vorzugehen&nbsp;<strong>ein paar Zahlen</strong>.&nbsp;Der VVK für diesjährige OBS&nbsp;steht&nbsp;jetzt bei&nbsp;63% des Verkaufskontingentes von 3.400 Tickets.&nbsp;Letztes&nbsp;Jahr um diese Zeit hatten wir 400 Tickets mehr abgesetzt als jetzt.</p>



<p>Wer in der Schule nicht immer nur Kreide holen war kann sich schnell ausrechnen, dass noch 1.250 Karten zur Verfügung stehen. <br>Seit der Pandemie war das OBS nicht mehr ausverkauft. Wir konnten uns also in den vergangenen Jahren auch kein finanzielles Fett anfuttern. <br>Unsere Kalkulation ist nicht auf 100% Auslastung ausgerichtet, 90% ist unsere Zielmarke. Je nach weiteren Einnahmevariablen wie Merchandising und Getränkeumsatz kommen wir auch sehr gut mit 85% klar. Bei 80% kneift es schon ein wenig. Bei 75% tut es weh. Unter 75% schmerzt es arg.<br>Um im Bild zu bleiben: Aktuell liegen selbst bis zu dieser Marke noch viele Seemeilen vor uns.</p>



<p><br>Hinzu kommt erschwerend, dass wir uns in den letzten beiden Jahren über gehörige Projektmittel aus dem Bundes-Festivalförderfonds freuen durften. In diesem Jahr nicht.</p>



<p><br><strong>Der OBS-Kahn zieht also ein Schleppnetz voller Steine hinter sich her.</strong> Die Kosten steigen und die Einnahmen sinken. Ungesund, das. Schwere See voraus.</p>



<p>Selbstverständlich kann man das&nbsp;alles&nbsp;als unternehmerisches Risiko bezeichnen, das ist es auch.<br><br><strong>Was würden böse Konzernvorstände an unserer Stelle</strong><strong>&nbsp;tun</strong><strong>?</strong><br>Die Angebotsqualität ausdünnen,&nbsp;die Hälfte der Personalkosten sparen,&nbsp;den Service minimieren,&nbsp;die&nbsp;Standgebühren signifikant erhöhen, Zusatzleistungen nicht mehr gratis anbieten,&nbsp;Sozialtickets&nbsp;und Jugendtickets einstampfen,&nbsp;Gagen nachverhandeln,&nbsp;die Artists und das eigene Team ausnutzen, an Sicherheit sparen,&nbsp;das Nachhaltigkeitskonzept und die Awareness-Strukturen über Bord werfen&nbsp;etc.&nbsp;<br>Das&nbsp;alles&nbsp;wollen wir nicht.<br>Wir möchten nicht am hohen Standard der OBS-Servicequalität sparen.&nbsp;Wir wollen diesen&nbsp;Ort, an dem ihr euch wohlfühlt und wo ihr willkommen seid,&nbsp;beschützen&nbsp;und bewahren.&nbsp;Auch wollen wir unserem Anspruch weiterhin gerecht werden ein&nbsp;enorm&nbsp;spannendes Line-Up, ein umfangreiches&nbsp;und liebevolles&nbsp;Rahmenprogramm, ein nachhaltiges Veranstaltungskonzept und ein&nbsp;sehr&nbsp;familienfreundliches Festival zu bieten.&nbsp;Dazu möchten wir weiterhin&nbsp;denjenigen Platz bieten, die sich&nbsp;der guten Sache verschrieben haben, den NGOs und Initiativen, mit denen wir kooperieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Wir möchten, dass das OBS mehr bleibt als nur eine Aneinanderreihung von Konzerten</strong>.Wir möchten weiterhin eure und unsere Akkus durch das OBS aufladen. Euch mit denEmotionen betanken, die sonst im garstigen Alltag oft fehlen. Wir möchten euch die Möglichkeit geben, ein eigentlich höchst privates Gefühl wie die Wirkung von faszinierender Live-Musik in Gemeinschaft zu erleben, in einem Rahmen, der all das ausklammert, was euch und uns sonst das Leben vergällt. <br>Wenn man so will, ist es eine Utopie, ein Gesellschaftsentwurf. Im Sinne von: so geht es auch. Alle sind gleich wichtig, ohne gleich zu sein, &#8222;Ich&#8220; und &#8222;Wir&#8220; werden nicht unterschieden. Alles kann, nichts muss. Wir wollen, dass die Tankfüllung, die ihr euch an der Lebenstankstelle abholt, weiter reicht als von Beverungen bis zu euren Lebensmittelpunkten. Wir möchten, dass ihr lange zehren könnt vom OBS, dass ihr bei uns nachhaltig Kraft schöpft.<br>Und ja, wir sind demütig genug zu wissen, dass sich das alles recht pathetisch liest. Und dass man eine Sause wie das OBS vielleicht gar nicht so überhöhen und mit Bedeutung aufladen sollte. <br>Aber erstens zeigen uns eure Reaktionen alljährlich, wie sehr ihr selbst euch mit dem OBS verbunden fühlt und zweitens, verdammt, ist es für uns nun mal wahrlich eine Herzensangelegenheit, ein Lebensinhalt sogar.</p>



<p><br>Zurück zur Banalität der Realität. Das alles kostet nicht nur Energie, es ist mit zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen verbunden, sprich: es kostet Geld. </p>



<p>Daher würden wir uns sehr freuen, wenn noch möglichst viele Tickets verkauft werden. <br>Denn wer mag schon Bella weinen sehen?</p>



<p><br>Das OBS war nie nur „unser“ Festival. <strong>Es ist ein gemeinsames Herzensprojekt</strong>. Eine Idee, die wir mit euch teilen. Damit das so bleibt, brauchen wir euch.<br><strong>Wie könnt ihr helfen?</strong> Am besten durch Mundpropaganda, durch eure Empfehlungen also. Wir können noch so umfassend versuchen, mit unseren bescheidenen Mitteln so viel Reichweite wie möglich zu bekommen – Menschen, die das OBS noch nicht kennen, werden dadurch allein nicht veranlasst, Tickets zu kaufen. <br>Das aber könnt ihr ändern. <strong>Erzählt euren Freund*innen davon</strong>, wie schön und unvergesslich die drei Tage bei uns im Garten sind, erwähnt, dass das OBS wirklich eine Lebenstankstelle ist. <strong>Gebt eure Begeisterung weiter.</strong> Schwärmt vom OBS, so wie wir von euch schwärmen. <br>Außerdem: Teilt, liked und re-postet unsere Beiträge auf Instagram und Facebook. Schreibt Kommentare, verfasst Stories. <br>Kennt ihr vielleicht Firmen, die evtl. ernsthaft am Sponsoring des OBS Interesse hätten? Und die zum OBS passen? Dann her mit den konkreten Kontakten (bitte an <a href="mailto:info@orangeblossomspecial.de">info@orangeblossomspecial.de</a>).<br>Das alles würde uns sehr helfen. <br>Und dann werden wir es gemeinsam schaffen, den alten Kahn OBS auf Kurs zu halten.<br>Unser ehrlicher Dank ist euch gewiss. Fühlt euch umarmt.</p>



<p><br>Genug gejammert. <br>Genießt die Frühlingssonne und freut euch mit uns auf das Pfingstwochenende.<br>Bis bald!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das OBS Street-Team braucht euch!</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/03/03/das-obs-street-team-braucht-euch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 09:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Blossom Special Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Rauschen GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Street Team]]></category>
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					<description><![CDATA[Sei dabei: OBS-STREET-TEAM, POSTER, STICKER und FLYER Wir würden gerne für noch mehr OBS-Reichweite auch jenseits der digitalen Medien sorgen, sprich: wir werden OBS-Flyer, Poster, Sticker machen. Die müssen unter die Leute, und dafür können wir eure Hilfe gebrauchen. Falls ihr Teil des OBS-Street-Teams werden möchtet, also von passenden Verteilstellen in eurer Hood wisst und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sei dabei: OBS-STREET-TEAM, POSTER, STICKER und FLYER</p>



<p>Wir würden gerne für noch mehr OBS-Reichweite auch jenseits der digitalen Medien sorgen, sprich: wir werden OBS-Flyer, Poster, Sticker machen. Die müssen unter die Leute, und dafür können wir eure Hilfe gebrauchen. Falls ihr Teil des OBS-Street-Teams werden möchtet, also von passenden Verteilstellen in eurer Hood wisst und diese mit Flyern oder Postern versorgen würdet, meldet euch bitte mit dem Betreff „OBS Street-Team“ bei <a href="mailto:info@orangeblossomspecial.de">info@orangeblossomspecial.de</a>.</p>



<p>Gebt bitte unbedingt eure postalische Adresse und die Flyer-, Sticker- und Poster-Mengen an, die ihr realistisch und sinnvoll verbreiten könnt. Aus Nachhaltigkeitsgründen möchten wir selbstredend nicht halb Europa mit Druckerzeugnissen (übrigens mit Öko-Farben auf Öko-Papier gedruckt) fluten – und es ist vermutlich auch sinnvoller, Flyer beim coolen Live-Club in eurem Kiez oder in der Uni auszulegen als beim Friseursalon „Haarscharf“ in Pusemuckel.</p>



<p>Bis Poster und Flyer fertig sind wird es noch etwas dauern, daher habt bitte Geduld.</p>



<p>Das OBS ist nicht nur eure, nein, ihr seid auch unsere Lebenstankstelle.</p>



<p>Bella und wir danken euch inständig!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LINE-UP komplett!</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/02/20/line-up-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 12:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Line-Up des OBS 28 ist nun komplett. Wir finden das Programm grandios und freuen uns mit euch auf tolle musikalische Erlebnisse, auf das umfangreiche Rahmenprogramm, auf drei Tage an und in der Lebenstankstelle. Bella, bellissima!]]></description>
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<p>Das Line-Up des OBS 28 ist nun komplett. Wir finden das Programm grandios und freuen uns mit euch auf tolle musikalische Erlebnisse, auf das umfangreiche Rahmenprogramm, auf drei Tage an und in der Lebenstankstelle. Bella, bellissima!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AGASSI</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/02/19/agassi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
		<category><![CDATA[Agassi]]></category>
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					<description><![CDATA[Agassi. Ein Name, der irgendwann einfach da war, fast zufällig &#8211; und trotzdem Assoziationen hervorruft. Rebell. Tennispunk. Legende. Und dabei immer noch „good guy“, wie die Band selbst sagt. Und so klingt auch Agassi: emotional, aber auch sehr direkt. Gerne auch anarchisch und trotzdem: good guys and girls. Der gemeinsame Sound dazu entwickelte sich über [&#8230;]]]></description>
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<p>Agassi. Ein Name, der irgendwann einfach da war, fast zufällig &#8211; und trotzdem Assoziationen hervorruft. Rebell. Tennispunk. Legende. Und dabei immer noch „good guy“, wie die Band selbst sagt. Und so klingt auch Agassi: emotional, aber auch sehr direkt. Gerne auch anarchisch und trotzdem: good guys and girls. Der gemeinsame Sound dazu entwickelte sich über die Zeit. Postpunk mit verträumten Indie-Momenten könnte man das vielleicht nennen. Aber auch die eigene melodisch- musikalische Prägung zwischen Rock’n’Roll und Indiepop schlägt durch.</p>



<p>Ben Galliers aus Coventry, einst ein an seinem Beruf zweifelnder Profifußballer, später dann eine Hälfte des Surfrock-Duos The Voo, und Mark Tavassol, Bassist und Gitarrist von Wir Sind Helden und Gloria wurden zufällig Nachbarn. Und taten sich mit Nina Müller, besser bekannt als WIM, Jonas Böker und dem studierten Physiker Matthias „Koschi“ Koschnitzke zusammen &#8211; sie waren auf der Suche nach etwas Neuem. Einer neuen Richtung, einem neuen Sound.</p>



<p>Das deutsch-englische Quintett aus Hamburg zeichnet entsprechend seine eigenen musikalischen Bilder: Mal hat man die blinkenden Lichter der Spielhallen in den englischen Badeorten Brighton oder Eastbourne vor Augen, mal die Keller britischer Underground-Clubs, mal herrscht nerdige Genauigkeit, mal punkiges Laissez-faire. Es wird gesungen und geschimpft, es wird emotional und rau und dann wieder erhebend und versöhnlich. Thematisch geht es immer wieder um Identität, die großen Fragen: Wer bin ich? Wer will ich sein? Was ist eigentlich die letzten Jahre passiert? Irgendwo zwischen Akzeptanz und Abwehr, Liebe und Wut. Und mit einem Gespür für brachiale Hymnen, so wie „Keine Energie geht verloren“.</p>



<p>Aufschlag Agassi.</p>



<p>(Foto: Julian Essink)</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/thisisagassi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/thisisagassi<br></a><a href="https://www.facebook.com/thisisagassi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/thisisagassi<br></a><a href="https://www.tiktok.com/@thisisagassi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.tiktok.com/@thisisagassi</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WORRIES AND OTHER PLANTS</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/02/05/worries-and-other-plants/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 10:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Blossom Special Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Rauschen GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[Was im Jahr 2020 als singuläres Lo-Fi Wohnzimmerprojekt in der Schweiz begann, hat sich in wenigen Jahren zu einer eigenständigen, lebendigen Bandformation entwickelt, deren Klangkosmos wie geschaffen für das OBS ist.Im Zentrum steht Dionys „Dio“ Müller, dessen künstlerischer Antrieb darin besteht, „musikalische Samen in unsere Sorgen zu pflanzen und diese zu schönen Pflanzen wachsen zu [&#8230;]]]></description>
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<p>Was im Jahr 2020 als singuläres Lo-Fi Wohnzimmerprojekt in der Schweiz begann, hat sich in wenigen Jahren zu einer eigenständigen, lebendigen Bandformation entwickelt, deren Klangkosmos wie geschaffen für das OBS ist.<br>Im Zentrum steht Dionys „Dio“ Müller, dessen künstlerischer Antrieb darin besteht, „musikalische Samen in unsere Sorgen zu pflanzen und diese zu schönen Pflanzen wachsen zu lassen“ – ein Bild, das Programm und Metapher zugleich ist. Aus dem Charme der Wohnzimmer-Intimität heraus entstanden, ist seine Musik heute gleichermaßen reflektierend wie zurückhaltend orchestriert und groovend.</p>



<p>Die künstlerische Entwicklung von Worries And Other Plants ist in der Folge von Wachstum geprägt: Aus dem Soloprojekt wurde eine sechsköpfige Band mit festen Musikerinnen und Musikern, die live eine bemerkenswerte Präsenz ohne jegliche Effekthascherei entfalten und damit auch bei Festivals wie dem Montreux Jazz Festival begeistern. Flächig, mild psychedelisch, mit hypnotischen Rhythmen, mit weitläufigen Melodien, die mal durch die Wüste schweben und mal an der Westcoast rasten, lässt die Band im wahrsten Sinne Klanglandschaften entstehen, in denen man auf endlosen Straßen die Weite fast körperlich spürt.</p>



<p>Da perlen üppige Arrangements, die an Midlake erinnern, auch Calexico oder Timesbold schauen kurz herein, Fender Rhodes und Hammond untermalen die zurückhaltenden Gesangsmelodien &#8211; die suggestive Kraft des Sounds schafft ein immersives Hörerlebnis.</p>



<p>Worries And Other Plants ist ein stilvolles künstlerisches Statement: Eine Einladung, die eigenen Zweifel als Keim für Schönheit zu begreifen und den Rhythmus des Lebens in all seinen Zyklen zu umarmen. Das wird wunder- wunderschön bei uns im Garten.</p>



<p>(Foto: Andrin Fretz)</p>



<p><a href="https://www.worriesandotherplants.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.worriesandotherplants.com</a><br><a href="https://www.instagram.com/worries_and_other_plants/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/worries_and_other_plants/<br></a><a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100057770478212" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/profile.php?id=100057770478212</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grote Geelstaart</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/02/02/grote-geelstaart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Grote Geelstart]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Blossom Special Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Fresse! Ich nehme jetzt mal nicht das große Buch der Promo-Texte und des Musikjournalisten-Sprechs zur Hand – es würde dieser jungen Band aus den Niederlanden ohnehin nicht gerecht. Stattdessen schmeiße ich mich lieber hemmungslos in meine völlige Begeisterung. Es begab sich neulich, in Groningen, beim ESNS-Festival, dass unsere kleine Reisegruppe auch noch am letzten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine Fresse! Ich nehme jetzt mal nicht das große Buch der Promo-Texte und des Musikjournalisten-Sprechs zur Hand – es würde dieser jungen Band aus den Niederlanden ohnehin nicht gerecht. Stattdessen schmeiße ich mich lieber hemmungslos in meine völlige Begeisterung.</p>



<p>Es begab sich neulich, in Groningen, beim ESNS-Festival, dass unsere kleine Reisegruppe auch noch am letzten Tag des Festivals zugegen war. Wir hatten vier Tage randvoll mit Live-Musik, frittiertem Essen, gallonenweise Bier, haushaltsüblichen Mengen Schnaps und einer Menge Spaß hinter uns. Jetzt hing ich dann doch etwas durch, man wird ja nicht jünger. Am letzten Abend, traditionell beim ESNS den niederländischen Bands vorbehalten, schleppten wir uns fast lustlos von einem überfüllten Konzert zum nächsten. So richtig bockte keines mehr. Aber es sollte ja noch diese eine Band kommen, von der ich zumindest ein bisschen was erwartet hatte, Grote Geelstaart. Übrigens ist der „Große Gelbschwanz“ ein Nachtfalter, sein Name wird ungefähr „Chroote Chäälstart“ ausgesprochen, aber ich schweife ab.</p>



<p>Es hieß, die Band sei befreundet mit Marathon, das eine oder andere Video im Vorfeld war vielversprechend, ein Vertrauter munkelte, sie seien womöglich unterhaltsam. Joa, wird vielleicht okay werden. Also hin da. Und. Dann. Passierte. Das.<br>So etwas habe ich ewig nicht gesehen, wenn überhaupt jemals.</p>



<p>Grote Geelstaart machen den kranksten geilen Scheiß, den wir je auf den Garten losgelassen haben. Ja, klar, White Wine und ein paar andere Bands waren beim OBS vielleicht auch mehr oder weniger schräg oder nicht innerhalb einer Norm unterwegs, einige waren heftig, viele waren dynamisch, einige hatten Kunstanspruch, andere wurden ihm gerecht. Aber diese 19- bis 22-jährigen Buben, stets im Sonntags-Outfit zugange, die – um das mal sehr grob zu skizzieren &#8211; zwischen Black Midi, Devo, Sonic Youth, Fat Dog, Lysistrata und Dadaismus herumberserkern, sind wirklich the shit. Noise-Rock, Postpunk, krautiges Getöse, Performance-Art, alles in einen Eimer gerotzt und zu etwas Genialischem verrührt. Musikalisches Malen-nach-Zahlen war nie weiter entfernt als hier. Das ist große Kunst, unvorhersehbar, fordernd, abwechslungsreich, irrwitzig spannend, nicht auszurechnen, selbstbewusst und, ja, einfach sau-geil.</p>



<p>Sie kommen aus einem winzigen Kaff in der Provinz Zeeland, sind Brüder und Cousins, haben sich alle Instrumente selbst beigebracht, sie singen auf Niederländisch, aber laut Niederländern versteht niemand dort, was die da brüllen und murmeln. Denn sie nutzen eine sehr metaphorische Sprache, die sie auch noch in einem lokalen Dialekt auf das Publikum loslassen. Und es wird noch besser. Sie wollen verklausulierte Geschichten erzählen in ihren brachialen Stücken – aber ihnen war klar: so junge Menschen wie sie selbst hatten noch nicht so viel erlebt, was als Story tragen würde. Also befragten sie ältere Einwohner ihres Heimatdorfes, was die erinnernswertesten Geschichten in ihrem Leben waren. Und strickten aus diesen Erzählungen ein philosophisches Höllenfeuer.</p>



<p>Ihre Auftritte sind nicht weniger als sen-sa-tio-nell. Sie spielen mit einer solchen Wucht, bei gleichzeitiger Coolness &#8211; man steht da mit offenem Mund und wünscht sich, dass dieses reinigende Gewitter nie vorbeiziehen möge. Man fragt sich WAS IST DAS? Es ist in der Kombination neu, die originellste Band, die ich seit Jahren gesehen habe. Ja, die anstrengendste auch, aber leicht kann jeder. Solche Kunst kann lebensverändernd sein. Danach ist man fast zwangsläufig nicht mehr derselbe. Sie sind ein einziger durchdringender Schrei ins kollektive Arschgesicht der Welt.</p>



<p>Das OBS wird ihr erstes Open-Air Festival in Deutschland sein. Ich weiß, dass das ein forderndes Erlebnis wird. Ich weiß aber auch, dass das OBS-Publikum offen und bereit für neue musikalische Erfahrungen ist. Also bitte: Vollversammlung!<br>Nach dem Konzert in Groningen waren wir beseelt und gleichzeitig leer. Wir konnten es einfach nicht fassen, dass es so etwas gibt. Und ich wusste: wenn ich nach dem OBS tot umfallen sollte, so habe ich wenigstens solch eine geniale Großartigkeit mit Ewigkeitswert auf unsere Holzbühne gebracht.</p>



<p>(Foto: Grote Geelstaart)</p>



<p><a href="https://www.grotegeelstaart.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.grotegeelstaart.com</a><br><a href="https://www.instagram.com/grotegeelstaart/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/grotegeelstaart/</a><br><a href="https://www.facebook.com/grotegeelstaart" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/grotegeelstaart</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jerry Leger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem feinen Gespür für Sprache, Melodie und Atmosphäre verbindet der kanadische Musiker Folk, Country und Rock zu Songs von zeitloser Schönheit. Ron Sexsmith bringt es auf den Punkt: „Jerry Leger besitzt jenen Funken, der alle großen Songwriter auszeichnet. Er ist ein echtes Original.“ Seine Musik lebt von leiser Intensität, poetischer Melancholie und einem lakonischen [&#8230;]]]></description>
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<p>Mit einem feinen Gespür für Sprache, Melodie und Atmosphäre verbindet der kanadische Musiker Folk, Country und Rock zu Songs von zeitloser Schönheit. Ron Sexsmith bringt es auf den Punkt: „Jerry Leger besitzt jenen Funken, der alle großen Songwriter auszeichnet. Er ist ein echtes Original.“ Seine Musik lebt von leiser Intensität, poetischer Melancholie und einem lakonischen Humor, der nie aufgesetzt wirkt. UNCUT lobt seinen „sanft sardonischen, pointierten Wortwitz“, und ergänzt „Herzschmerz hat selten so eindringlich geklungen“, während der Rolling Stone feststellt: „Songwriter wie Jerry Leger sind heutzutage selten geworden.“ Stilistisch bewegt sich Leger in einem Raum, der tapeziert ist mit Erinnerungen an Nick Lowe, an Lucinda Williams oder auch an Blue Rodeo – und die Beatles schweben über allem.</p>



<p>Mit seinem feinsinnigen Songwriting und seinen literarischen Texten hat er sich international einen Ruf als außergewöhnlicher Geschichtenerzähler erarbeitet, dessen Songs von emotionaler Tiefe geprägt sind. Er wird geschätzt als authentische Stimme jenseits kurzlebiger Trends – und als ein Songwriter, der auf der Bühne sofort Nähe herstellt. Seine Konzerte leben von einer ruhigen, eindringlichen Intensität und Legers zugewandter Art.</p>



<p>Er nimmt sein Publikum ernst und lädt es ein, sich Zeit zu nehmen. Oder, wie Doug Paisley es sagt: „Man sollte sich die Zeit nehmen, Jerry Leger wirklich zuzuhören.“ Ein Auftritt von Jerry Leger ist kein lautes Spektakel, sondern ein nachhaltiges Live-Erlebnis – perfekt für offene OBS-Ohren.</p>



<p>(Foto: Katie Methot)</p>



<p><a href="https://jerryleger.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://jerryleger.com/</a><br><a href="https://www.instagram.com/jerrylegermusic" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/jerrylegermusic</a><br><a href="https://www.facebook.com/jerrylegermusic" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/jerrylegermusic</a></p>
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		<title>GRINGO MAYER UND DIE KEGELBAND</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hui – das, was Gringo Mayer und seine Kegelband machen hat Wert, universellen Wert sogar. Im Kurpfälzer Idiom unterwegs, gehen seine Lieder weit über das hinaus, was man vordergründig evtl. leicht abschätzig als „Mundart-Rock“ wahrnehmen könnte. Der gebürtige Ludwigshafener und Wahl-Mannheimer ist ein enorm einnehmender Bühnen-Charakter, man glaubt ihm jedes Wort &#8211; wenn man es [&#8230;]]]></description>
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<p>Hui – das, was Gringo Mayer und seine Kegelband machen hat Wert, universellen Wert sogar. Im Kurpfälzer Idiom unterwegs, gehen seine Lieder weit über das hinaus, was man vordergründig evtl. leicht abschätzig als „Mundart-Rock“ wahrnehmen könnte. Der gebürtige Ludwigshafener und Wahl-Mannheimer ist ein enorm einnehmender Bühnen-Charakter, man glaubt ihm jedes Wort &#8211; wenn man es denn versteht. Er ist eine zugewandte Rampensau, verkörpert alle Eigenschaften einer tragikomischen Figur, die genau diesen bittersüßen Zwischenraum besetzt, in welchem süffisanter Humor, Selbstreflexion und Schmerz sich berühren. Seine Songs voll pointierter Beobachtungen zeugen von tiefer Empathie, sie sind weltumarmend, freiheitsdurstig und gleichzeitig verschmitzt genug, um sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen.</p>



<p>Man fühlt mit ihm, diesem unbeirrbaren, kühnen Rosenkavalier, der hadert und doch liebt, der die Absurditäten des Alltags mit schulterzuckender Leichtigkeit kommentiert und der die lakonische Erkenntnis verinnerlicht hat, dass das Wesen der Attraktion die Enttäuschung ist.</p>



<p>Ja, ich würde ihm einen Gebrauchtwagen abkaufen. Ja, ich würde nächtelang in verrauchten Hinterzimmern mit ihm billigen Fusel stürzen und en passant die Irrungen und Wirrungen dieser Welt diskutieren. Ja, ich würde an seinen Lippen hängen, seinem Witz und seiner Weltsicht folgend, mich an seinem mild sarkastischen Humor berauschen.</p>



<p>All das will man, wenn man eines seiner Konzerte erlebt. Die Kegelband ist dabei eine perfide-perfekte Maschine, die dem Protagonisten völlig uneitel einen brillanten musikalischen Rahmen baut, der nicht nur auf den ersten Blick imposant ist. Gringo Mayers Musik ist ein furioses Feuerwerk aus Indie, Pop, Soul und Folk, das mit großer erzählerischer Kraft Geschichten aus den schattigsten Ecken unserer Welt auf die Bühne bringt. Hymnen über das Straucheln und Aufrappeln, das Funkeln in schummrigen Ecken, Lieder, zu denen man tanzen und lachen kann – wenn das Lachen nicht im Halse stecken bleibt. Sein Stil ist charmant und doppelbödig, sein Dialekt wirkt einladend, aber nicht eng, er öffnet sich wie ein weiter Himmel: &#8222;Mir gugge in die Ferne / So weit wie&#8217;s eben geht&#8220; konstatiert er, &#8222;hier gibt&#8217;s doch kää Sterne / hier gibt&#8217;s nur die Fabrigg.&#8220;</p>



<p>Ein großartiger Typ mit großartigen Spießgesellen &#8211; das wird ein großartiges Konzert unter unserem Kirschbaum.</p>



<p>(Foto: Christina Gotz)</p>



<p><a href="https://www.gringomayer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.gringomayer.de/</a><br><a href="https://www.instagram.com/gringomayer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/gringomayer</a><br><a href="https://www.facebook.com/gringomayer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/gringomayer</a></p>
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		<title>Maria Iskariot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Maria Iskariot]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Bandname ist Sinnbild für die moralische Grauzone zwischen Gut und Böse &#8211; zwischen Heiligkeit und Verrat. Zärtlichkeit versus Aggression, Chaos versus Kontrolle, Hoffnung versus Verzweiflung. Liebe für die Ungeliebten, Sympathie für Sünder:innen. Maria Iskariot aus dem belgischen Gent künden von der Unfähigkeit, richtig von falsch zu unterscheiden, von der Verwirrung über das eigene Selbst [&#8230;]]]></description>
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<p>Ihr Bandname ist Sinnbild für die moralische Grauzone zwischen Gut und Böse &#8211; zwischen Heiligkeit und Verrat. Zärtlichkeit versus Aggression, Chaos versus Kontrolle, Hoffnung versus Verzweiflung. Liebe für die Ungeliebten, Sympathie für Sünder:innen. Maria Iskariot aus dem belgischen Gent künden von der Unfähigkeit, richtig von falsch zu unterscheiden, von der Verwirrung über das eigene Selbst und die Bedingungen unserer Zeit. Es geht um den Wunsch nach Veränderung, ohne zu wissen, wie sie gelingen soll – und letztlich um die Erkenntnis, dass wir alle dann doch „nur wohlmeinende Arschlöcher“ sind.</p>



<p>Die Energie der auf Niederländisch singenden Band löst Sprachgrenzen mühelos auf. Im Musikexpress wurde ihr Debütalbum „Wereldwaan“ Ende 2025 Album der Woche, André Boße beschreibt sie als „gallig, smart, komplex, abgründig. Das ist ungewöhnlich. Vor allem aber ist das supergut. (…) Die Band spielt brillant, baut immer wieder Postpunk-Ebenen ein in Form von kantigen Riffs, effektiven Pausen oder Laut-leise-Dynamiken. Interessant ist, wie das Niederländisch die Musik beeinflusst. Man möchte die Sprache zuerst niedlich finden – bis einem bei den vielen besonders starken Stellen, wenn Sängerin Helena Cazaerck beim Singen in den Abgrund schaut, die Kinnlade runterfällt: Das niederländische Idiom eignet sich perfekt für Verzweiflungsvertonungen. Und weil die Band bei Stücken wie „Rozemarijn“ oder dem Kneipen-Mitsing-Lied „Niets Gaat Verloren“ auch noch großes Songwriting-Talent beweist, zählt WRELDWAAN zu den besten Debüts des Jahres.“</p>



<p>Und live erst! Everett True, Elder Statesman des britischen Musikjournalismus, brachte ihre Live-Wucht perfekt auf den Punkt:<br>„Maria Iskariot vereinnahmen und beherrschen das gesamte Publikum – vom ersten Moment an, wenn die Frontfrau direkt ins Publikum springt und die Leute zwingt mitzusingen: erst einzeln, dann gemeinsam – mit Worten, die sie weder aussprechen noch verstehen können, die sie aber zunehmend lustvoll hinausschreien. Sie rennt bis ganz nach hinten, springt auf die Boxen während neben ihr die Bandkollegen die Gitarren krachen lassen und ein gewaltiges Donnern entfesseln: furchtlose Jugend, reichlich Humor – und Seele. Ein großartiges Gefühl.“</p>



<p>Macht euch auf etwas gefasst.</p>



<p>(Foto: Tina Lewis-Herbots)</p>



<p><a href="https://mariaiskariot.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://mariaiskariot.com<br></a><a href="https://www.instagram.com/maria.iskariot" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/maria.iskariot<br></a><a href="https://www.facebook.com/p/Maria-Iskariot-61557575766225/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/p/Maria-Iskariot-61557575766225/</a></p>
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		<title>MEL D</title>
		<link>https://orangeblossomspecial.de/2026/01/23/mel-d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kaigreupner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acts]]></category>
		<category><![CDATA[Beverungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Mel D]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Blossom Special Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer Stimme von außergewöhnlicher Klarheit und melancholischer Tiefe erschafft die Schweizerin ein musikalisches Werk von großer emotionaler Dichte und zeitloser Schönheit. Fein komponierte Songs in einer musikalischen Welt zwischen Sehnsucht und Hoffnung, und kraftvoll, verspielt und eindringlich. Ihre Musik klingt zugleich zärtlich und entschlossen, spricht den Zeitgeist an und entzieht sich ihm doch. Stilistisch [&#8230;]]]></description>
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<p>Mit einer Stimme von außergewöhnlicher Klarheit und melancholischer Tiefe erschafft die Schweizerin ein musikalisches Werk von großer emotionaler Dichte und zeitloser Schönheit.</p>



<p>Fein komponierte Songs in einer musikalischen Welt zwischen Sehnsucht und Hoffnung, und kraftvoll, verspielt und eindringlich. Ihre Musik klingt zugleich zärtlich und entschlossen, spricht den Zeitgeist an und entzieht sich ihm doch. Stilistisch bewegt sich das Album souverän zwischen Indie- und Alternative-Pop, mit barocken, jazzigen und soulig-kontemplativen Momenten. Jeder Song ist eine Ode an das Verbundensein – mit anderen, mit der Welt, mit der Musik selbst.</p>



<p>Ausgangspunkt des Albums ist ein Gefühl der Überforderung angesichts einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt. Mel D braucht ein Ventil, sie verwandelt Trauer und Wut in kreative Energie und verleiht dem Weltschmerz eine tröstende, verführerische Stimme. Ihre Songs handeln von Fürsorge, Zusammenhalt, Empowerment – und davon, dass es erlaubt ist, zu fühlen. So beschwört Bring the Witches Back in sanfter Dringlichkeit mehr Liebe und Magie, während Soft mit souliger Leichtigkeit ein schwebendes Dazwischen einfängt. Slowly Growing fragt mit kristallklarer Intimität nach Identität und Zugehörigkeit, Where Do You Look When It Hurts spendet erschöpften Gefühlen musikalische Wärme.</p>



<p>Ihre Songs verzaubern mit bemerkenswerter Nähe, Tiefe und Strahlkraft. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie als Einflüsse u.a. Feist, Sophie Hunger, Big Thief, Soko, boygenius, Kate Bush, PJ Harvey, Aldous Harding oder Sharon van Etten nennt.<br>Musik begleitet Mel D seit ihrer Jugend. Während ihres Fine-Arts-Studiums in Zürich gründete sie das Electro-Pop-Duo mischgewebe und komponierte für Theater, Film und Ausstellungen. Ihren Künstlerinnennamen verdankt sie übrigens ihrem ewigen Spitznamen – eine augenzwinkernde Referenz an die Spice Girls. Sie trägt ihn mit derselben Leichtigkeit, die auch ihre Bühnenpräsenz auszeichnet. Denn sie strahlt eine ungeheure Natürlichkeit aus – da ist keine Spur von eitler Selbstinszenierung. „Die Bühne ist mein Zuhause“, sagt sie. Und nach Tourneen mit Faber ist sie von großen Festivalbühnen kaum mehr wegzudenken.</p>



<p>(Foto: Noémi Ottilia Szabo)</p>



<p><a href="https://www.meldmusic.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.meldmusic.com</a><br><a href="https://www.instagram.com/mc.meld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/mc.meld/</a><br><a href="https://www.facebook.com/MelDMelDMelD" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/MelDMelDMelD</a></p>
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