NIVE & THE DEER CHILDREN

Es schließt sich ein Kreis: 2016 spielten Nive & The Deer Children beim OBS ihren ersten Auftritt in Deutschland. Und es war ein wahrlich verzückendes Konzert.
Warme Geschichten und arktische Mystik treffen auf Americana-Folk in dem magischen Universum, das Nive & the Deer Children „Inuit-Indie“ getauft haben. Sie beschreiben damit einen individualistischen, stimmungsgetragenen Folk-Pop, der seine inhaltlichen Wurzeln in der Heimat der Sängerin – Grönland – hat, sich aber musikalisch international orientiert.
In ihren sinnlichen, träumerischen Neo-Folk mischen sich Spuren von Jazz und Country, in ihrem Wesenskern ist ihre Musik eine inhaltliche Weltreise. „Die Songs“ schreibt Americana.UK, „fassen ihre nomadische Lebensweise treffend zusammen. Nielsen wurde als Angehörige der indigenen Bevölkerungsgruppe der Inuit in Grönland geboren, ist jedoch eine Weltbürgerin. Sie hat sich bewusst dafür entschieden, nirgendwo allzu lange sesshaft zu werden – eine nomadische Ästhetik, die ihrer Musik zusätzlichen Antrieb verleiht. Bewusst ziellos, liegt ihr Fundament irgendwo in den Grenzbereichen zwischen Folk, Pop und den Traditionen des Songwritings in Komposition und Melodieführung – gelegentlich findet man all das sogar in einem einzigen Song. Anerkennung gebührt auch The Deer Children, die die vielfältigen Instrumentierungen, eigenwilligen Rhythmen und musikalischen Seitenausflüge mit geübter Leichtigkeit zusammenhalten. Nielsen steht zu Recht im Mittelpunkt, doch dies ist eine Band.“
Hinter The Deer Children verbirgt sich seit jeher neben dem festen Bandkern eine illustre Reihe von Gast- und befreundeten Musiker:Innen – auf den Veröffentlichungen von Nive & The Deer Children finden sich Beträge von Mitgliedern der Eels, der Black Keys und Giant Sands, von The DeSoto Caucus und vielen anderen. So vielfältig wie diese Teams ist die Künstlerin selbst – neben der Musik widmet sie sich auch der Schauspielerei ist u.a. im Oskar-prämierten Film The New World von Terrence Malick neben Colin Farrell sowie in The Terror, einer Serie von Ridley Scott, zu sehen.
2012 erschien ihr Album Nive Sings! auf Glitterhouse Records, 2015 Feet First, nach langer Pause 2026 My Mother’s Name.
Wir freuen uns sehr, dass Nive & The Deer Children nach so vielen Jahren erneut den OBS-Garten zum Schwingen bringen werden. Das wird schön!

(Foto: Charlie Shapiro)

https://www.instagram.com/instanivegram
https://www.facebook.com/nivenielsen

Hintergrund-Foto: Lucja Romanowska