PALES

„Expect the unexpected.“ Sagte Tomi Ungerer, enfant terrible aus Straßburg. PALES sind auch aus Straßburg. Zufall? Wir glauben nicht.
PALES machen Musik, bei der die Einordnung in Kategorien schwerfällt. Noise? Pop? Industrial? Post-Punk? Ja. Nein. Alles zusammen. Und zwar so, dass es knirscht, flimmert, hypnotisiert, atemlos macht und gelegentlich nach verbranntem Gummi riecht. Auf der Bühne wird daraus ein ziemlich wilder Spielplatz: die Körper folgen dem Sound, die Trance übernimmt – irgendwo dahinter winkt schon das Chaos. Und irgendwo zwischen Schweiß, Ekstase und elektronischem Flimmern entsteht der Soundtrack zu einem neuen, ziemlich eigenwilligen Leben.
Das klingt vielleicht latent gefährlich. Ist es auch. Aber auf schöne Art, aufregend, überraschend. Man stürzt sich in etwas hinein, von dem man nicht weiß, wie man hindurch finden soll, wie es ausgeht und was das alles zu bedeuten hat. PALES bauen ihren eigenen, durchgedrehten Kosmos aus Lärm, Pop, Punk, Ekstase, Ordnung und Kollision. Eure Rolle darin? Einfach fallen lassen. Vertraut uns.
Und ja: Expect the unexpected.

(Foto: Kevin Besse)

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Hintergrund-Foto: Lucja Romanowska