A Mess

Mit E-Gitarre und Schlagzeug spielt das dänische FLINTA*-Duo A Mess Songs über Geschlechterwahrnehmung, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Outrage. Das Visions Magazine beschreibt ihren Sound als “feministischen Powerpop, der von rohen Gitarrenriffs angetrieben wird”. Stellt euch vor, The Breeders züchten Wet Leg und die Erziehung wird Pussy Riot überlassen. Was kommt dabei heraus? Genau, ein hier und da aufgeräumtes, mitreißendes Durcheinander. Sie selbst bezeichnen sich als 50% Power-Pop, 50% Punk, 100% Riot. Heißa!
Ihr grungy Punkrock ist wie gemalt für unsere Minibühne. Im Mittelpunkt steht Dorte Hartmann, eine Bühnen-Person, die man früher vielleicht als Rampensau bezeichnet hätte. Künstlerin und Werk sind nicht zu trennen, die Grenzen zwischen Band und Publikum verschwimmen, ihre Show lässt anarchisches, unterhaltsames Tohuwabohu mit Haltung und Schub kollidieren. Explosiv? Aber hallo! Schließlich gibt es mehr als genug Gründe, sich auch musikalisch zu empören. Da ist richtig was los, da werden Wut und Freude gleichzeitig kanalisiert, das zieht alle kraftvoll in ihren Bann.
Hui, das wird unterhaltsam bei uns auf der Minibühne!

(Foto: Stefan Kruse)

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Hintergrund-Foto: Lucja Romanowska