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Foto: Axel Hasselmann
@peper: Rudolstadt. Auch wenn es sich in den letzten 20 Jahren erfreulicherweise vom biederen Folklore-Fest weg, hin zum welt- und stilrichtungs-offenen Festival entwickelt hat, liegt die Betonung doch auf WELTMUSIK (nicht auf Rock) - was ja auch ok ist. - Also wenn Dich das interessiert - hier ein paar (natürl. sehr persönl.) Eindrücke. Nive and the deer children - positive Überraschung, eine echte Weiterentwicklung. Aus dem kleinen Mädchen von 2012 (auch damals interessant) ist eine junge Rock-Lady geworden, wenn man das so sagen darf, mit einer genialen Band. 2 starke Konzerte!! Am meisten hatten wir uns auf East Cameron Folkcore gefreut - und wie das so ist mit übergroßen Erwartungen - es war ein gutes Konzert, aber mir fehlte die Bissigkeit, Aggressivität und nicht zu steigernde Intensität, mit der sie mich 2015 im OBS-Garten weggefegt hatten. Vlt. waren auch ungünstige Rahmenbedingungen in R. (Bühne zu groß, hitzegeschwächtes Publikum). Große Entdeckung: Alejandra Ribera (Can) - wandlungsfähige Stimme, die bei jedem Stück (egal ob span. oder engl.) unter die Haut ging. Jambinai (Korea) leider verpasst, Freunde schwärmten davon (Mix aus Trad., Punk, Jazz). Stark: Retrovisor und Profetas (Col), ebenso Rancho Aparte (dto. - Col war ja Schwerpunkt-Land). usw. usw. Ach und sehr beeindruckt hat mich Edmar Castaneda (ich find auch Henry Rolins cool - aber eben auch so was). Gruß aus Thüringen. Nächstes Jahr ist Schottland Thema. Komm doch mal rum. Ansonsten bis zum OBS!


