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Reinhold Reinhold schrieb am 22. Januar 2025 um 04:37
Hallo Rembert, Ich versuche die Kontaktaufnahme auf diesem Weg, weil es für mich am einfachsten ist. Ich weiss nicht, ob du dich an mich erinnern kannst, aber ich bin der, der dir in der Coruna-Zeit mal einen Packen Holzschnitte zu Vermarktung und Unterstützung für das OBS geschickt hat ("we are golden, we are Stardust...."). Wir haben uns einige Male geschrieben und dann ist der Kontakt abgebrochen. 2018 war ich das letzte mal da (davor immer seit 2008). Meine krebskranke Frau ist leider 2021 verstorben. Die geschickten Samen für eine Blumenwiese hat sie nicht mehr blühen sehen. Als es mir wieder einigermassen normal gut ging, habe ich an einem Freitag Anfang September einen Leidensweg erlebt, der sich jetzt erst so langsam stabilisiert. Am Morgen habe ich noch eingekauft für ein Abendessen und abends lag ich auf der Intensiv-Station mit Diabeteswert von über 1000 (normalerweise lebt man da nicht mehr). Ich hatte nie Diabetes, keiner aus meiner Familie. In der Nacht musste ich eh Nierenversagen operiert werden, man stellte ein Karzinom fest, es könnte aber nicht mal eine Biobsie gemacht werden. Dann hätte ich eine Lungenempolie, musste wiederbelebt werden, habe 40 kg abgenommen und wsr von der Hüftr a.bwärtsgelähmt. Ich konnte nicht mal im Rollstuhl sitzen, weil ich keinerlei Spannung hatte. Ich könnte mich nicht drehen, das einzige, was funktionierte, war der Kopf und einigermaßen die Hände. Die Ärzte hatten mich aufgegeben. Ich war drei Monate im Krankenhaus und bin hunderte mal untersucht worden. Gefunden hst man die Ursache nicht. Nach Hause bin ich entlassen worden mit dem Hinweis, ich wäre todkrank und sollte meine Angelegenheiten regeln. Nach Hause konnte ich nicht, also bin ich quasi zum Sterben ins Pflegeheim gekommen. Die haben mich aufgenommen mit dem Wissen, sie müssen mir noch ein paar schöne Tage machen. Dann bin ich wegen einer anderen Sache noch einmal ins Krankenhaus gekommen und dort hatte ich das Glück, auf einen sehr, sehr engagierten Oberarzt und zwei Assistenzärzte aus Marokko und Tunesien zu treffen. Wir vier haben einen Pakt getroffen, dass Ich so lange hier bleibe, bis sie was gefunden haben. Es stellte sich raus, dass eine Niere voller Eiter war durch mehrere Entzündungsherde. Die haben mir mehr als 10 Liter aus der Niere geholt. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, das die Krebserkrankung nicht existierte. Das war ein Eiterklumpen. Wie immer gibt es noch Steigerungen: ich war kurz davor, beide Nieren zu verlieren. Das ist jetzt die Kurzversion. Ans OBS war nicht zu denken. Ich habe mühsam wieder gelernt, zu stehen, zu laufen, habe immer noch Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtssinn, aber ich bin inzwischen wieder ganz gut drauf. Ich kann Konzerte besuchen, langsam spazieren gehn und msnchmal kommen da schon msl Gedanken: "Wieder mal ein OBS? Ich wollte mich einfach mal melden und wünsche dir viel Erfolg. Ist ja nicht mehr lange hin. Und für die Mitleser ist es vielleicht nicht so schlecht, mal mit zu bekommen, dass die Silberrücken nicht unverletzlich sind. Keep in rocking Reinhold
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