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754 Einträge
rembert rembert schrieb am 16. August 2016 um 20:33
@sempty: War wieder schön in Haldern. Zuvor hatte ich gedacht, dass das Programm am Samstag für meinen Geschmack eventuell nicht ideal wäre. Gerade gegen Ende war aber das Gegenteil der Fall. Ich habe in diesem Jahr in Haldern so viele Bands wie lange nicht gesehen - mit einigen Überraschungen. Meine Highlights (fand ich alle sensationell gut, aber Obacht: das wird hier gar nichts über die Wahrscheinlichkeit aussagen, dass sie vielleicht auch mal im OBS-Garten spielen): Glen Hansard, Die Nerven (die im Übrigen sehr nette Zeitgenossen sind, die sich durchaus sehr gut zu benehmen wissen - haben nur eben eine sehr eigene, evtl. polarisierende Bühnenausstrahlung), The Graveltones, Jason Isbell, Yak, auch The Strypes. Michael Kiwanuka fand ich eher nur okay, aber dann doch inkonsequent/zu slick (gemessen an meinen Erwartungen), daher enttäuschend. Daughter arg gleichförmig und undynamisch. Minor Victories überraschend gut (und da wo ich stand war der Sound auch völlig okay), Algiers fand ich enttäuschend zerfahren, Loney Dear etwas unglücklich (da nach Glen Hansard am Start), Trevor Sensor langweilig, Jack Garrat fand ich furchtbar. Auch mit Julia Holter konnte ich nichts anfangen (selbst wenn man das wohl irgendwie nicht zugeben sollte, weil das ja wohl in den Augen aller große Kunst ist). Damien Rice gut, der Auftritt dann aber doch etwas arg lang und nicht durchgängig packend, Money eher so lala (hatte ich mir mehr versprochen), für die musikalische Drangsal-Zeitreise war ich nicht richtig angezogen, bei The Vryll Society habe ich nicht kapiert, worum es ihnen geht, Jambinai in einigen rhythmisch-repetitiven Momenten durchaus "interessant", dann aber immer wieder zu anstrengend für mich (war ja auch schon spät, und dann diese eigentümlich klingende Tröte). Sara Hartmann: zu glatt. Husky bekannt harmonisch/schön (so recht gezündet haben sie im Spiegelzelt allerdings nicht, war mein Eindruck), Hubert von Goisern ist einfach nicht meine Tasse Tee. Dafür hat mir Thees Uhlmann (im vierten Anlauf) gefallen, auch das Ende mit den örttlichen Horny Horns war sehr gelungen. Monobo Son sind als Stimmungskanonen gut gewählt gewesen, auch wenn (nachvollziehbarer Weise) arg nahe an La Brass Banda. Heisskalt hatten ordentlich Schub, Texte eher nuja. Wintergatan habe ich diesmal leider nur aus der Ferne wahrgenommen, wie auch The Lytics, Ben Caplan und Whitney. Verpasst habe ich Giant Rooks, Amber Arcades, Samm Henshaw, Albin Lee Meldau, Elias, Lapsley, Rationale, GoGo Penguin, Alex Vargas, The Angelcy, Besnard Lakes. Und ich war nicht in der Kirche. Insgesamt fand ich das Programm besser, als es von einigen Besuchern gemacht wurde. Außerdem super: Falafel, der neue Currywurst-Stand, wie immer die Pizzabude vorne rechts, der Kaffee vorne links. Den "Marktplatz" fand ich eine gute Neuerung, in den beiden Tipis konnte man gut entspannen. Das zuvor von so vielen Besuchern gescholtene Sicherheitskonzept fand ich übrigens völlig angemessen und nicht übertrieben.
sempty sempty schrieb am 16. August 2016 um 15:40
@Holgergeier Kiwanuka war jetzt nicht so großartig wie vorher erwartet. Er wirkte etwas müde. Schade dass die Backroundsängerinnen nicht mit waren. Der Gig war aber gut, etwas kurz. Glen Hansard war für mich aber des Highlight. Genauso muss ein Konzert auf der Hauptbühne zur Primetime sein. @Rembert Wie hat es Dir gefallen. Was waren Deine Highlights?
holgergeier holgergeier schrieb am 15. August 2016 um 22:15
Michael Kiwanuka für mich eine der ganz großen Enttäuschungen des Haldern pop 2016! Belanglos und vor allem die Instrumentierung aufgepimpt mit unerträglichem Keyboard. Nur einmal blitzte auf was hätte sein können als er mit an Keziah Jones erinnernder Gitarre zeigte was ja zweifelsohne in ihm steckt (ich habe ihn beileibe nicht das erste mal gesehen)..ansonsten die persönlichen Highlights Arthur Beatrice, Lapsley,Izzy Bizu und me and Marie,alle Spiegelzelt bzw. Popbar,außerdem-und die wären hochgradig OBS kompatibel- the Besnard Lakes aus Kanada
Gauqler Gauqler schrieb am 14. August 2016 um 20:26
Habe Michael Kiwanuka schön bequem vom Sofa aus auf EinsFestival (hat das Festival live übertragen). Hat mir sehr gut gefallen! Ein toller Künstler mit eine sehr begabten Band. Und ich muss mich jetzt sehr zusammenreißen, nicht den Forum-üblichen Automatismen zu verfallen und die Band fürs nächste OBS höflich anzufragen. Aber gut vorstellbar wärs schon, oder?
Sam H. Sam H. schrieb am 10. August 2016 um 20:05
Michael Kiwanuka! Die Platte ist wirklich eine Offenbarung. Genauso wie die neue Dinosaur Jr.! Und was da alles bald kommt, Ryley Walker, Messer, Abay....
Mozzer Mozzer schrieb am 10. August 2016 um 14:59
Die neue Scheibe von Michael Kiwanuga ist wirklich super. Ganz klare Empfehlung von mir!
peper peper schrieb am 1. August 2016 um 07:26
gauqler: das zitat ist schon mehr als eine bloße phrase. und nein, auf den scheißesturm-zug springe ich nicht auf. cheers;)
Gauqler Gauqler schrieb am 31. Juli 2016 um 18:07
Haha, ja der Spruch wäre tatsächlich 5 Euro für's Phrasenschwein wert gewesen. Und richtig, ich habe nicht gemeint, dass die Jungs live wie Bankkaufleute sind - im Gegenteil. So, und jetzt bin ich mal gespannt, ob das einen Scheißesturm auslöst.
peper peper schrieb am 31. Juli 2016 um 12:39
@Gauqler: Live ist die Band ne Bank? Da sach ich mal: hoffentlich nich! Oder zitiere den alten Brecht: "Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank." Aber ich weiss natürlich, was Du gemeint hast.
Gauqler Gauqler schrieb am 30. Juli 2016 um 18:39
Letzten Donnerstag im FZW Mother Tongue gesehen. Eine fast schon vergessene Band aus den frühen 90ern (die sich auch zwischenzeitlich aufgelöst hat). Spielen funky Bluesrock aus den 70ern gemischt mit den damals aktuellen Einflüssen. Der Gig war unglaublich energiegeladen und sehr abwechslungsreich. Wer ein Ohr für diese Musik hat, dem kann ich diese vier unglaublich begabten und sympathischen Jungs nur ans Herz legen. Live ist die Band ne Bank. Im Übrigen hat das Noisolution-Label die zwei beliebtesten werke (aus 2002 und 2003) als Doppel-CD nochmal auf den Markt geworfen - und das für schlappe 15 Euronen.
Troy! Troy! schrieb am 29. Juli 2016 um 15:22
Da ich bin ja auf das neue Vorverkaufsverfahren beim obs gespannt. Rembert hat im Programm-Gästebuch ja was hierzu geschrieben.
Sascha Sascha schrieb am 27. Juli 2016 um 23:28
@Troy: Ich denke, dass es sich für große Gruppen immer anbietet, beim OBS oder Haldern sogleich Karten zu kaufen. Kurz vor knapp bekommt man immer noch Tickets. Aber es ist mühsam, vier, fünf, sechs zusammenzusammeln - zumal man ja auch ungern Geld überweist und dann hofft, dass die Karten schon eintreffen werden. Ich hätte mal drei, vier Wochen früher die Karten auf den Markt werfen sollen.
Troy! Troy! schrieb am 27. Juli 2016 um 09:39
Was war das wieder für eine Panik als im Oktober die Haldern-Karten wieder ruckzuck weg waren. Auf einmal tauchen wieder jede Menge Karten auf, genauso wie jeder Jahr beim OBS. Ich hoffe nur, dass die Kartenbesitzer die wirklich verhindert sind ihren Originalpreis bekommen und dass die professionellen Schwarzmarkthändler auf die Fresse fliegen.
Sascha Sascha schrieb am 25. Juli 2016 um 22:27
Früher wurde doch mal die Mail-Adresse mit angezeigt? Also: Meldet Euch - sas_zwei@web.de
Sascha Sascha schrieb am 25. Juli 2016 um 22:21
Guten Abend, hat irgendwer Interesse an zwei Karten fürs Haldern Pop Festival? Zum Originalpreis natürlich! Meldet Euch. Cheers!
Bugenhagen Bugenhagen schrieb am 25. Juli 2016 um 11:31
Alan Vega RIP
peper peper schrieb am 21. Juli 2016 um 06:22
@SAM: bin auch von Ryley Walker begeistert. Primerose Green ist ein magisch, fantastisches Album. @Tom: ja, mehr kleinere Bands, weniger breit aufgestellt und etwas weniger hip, dafür aber viel Fressbuden und ne schönere Umgebung als in Mannheim. Jedes Festival hat so seine Besonderheiten. Hab so den Eindruck, dass sich momentan einiges verändert, gerade in der Alternativfestivalszene. Da OBS ist aber noch relativ konstant in seiner Ausrichtung.
Tom Tom schrieb am 20. Juli 2016 um 15:12
@peper Dieses Problem hast du in Beverungen ja nun nicht.
SAM SAM schrieb am 20. Juli 2016 um 13:22
@Peper: Jello Biafra stimmt, den hatte ich vergessen. Direkt mal wieder Too Drunk To Fuck auflegen, hehehe. Damien Jurado hat überzeugt, Fazit: ein Mann eine Gitarre reicht also doch aus um mich und alle anderen Anwesenden zu begeistern. Anscheinend hat es sich die aktuelle Singer Songwriter Garde auf die Fahne geschrieben meinen persönlichen "My War" gegen die Singer-Songwriter Szene zu knacken. Ryley Walker, Kevin Morby und Father John Misty haben es tatsächlich geschafft. Damienj Jurado auch! Hätte ich vor 10 Jahren noch für unmöglich gehalten. So ist es eben.
peper peper schrieb am 20. Juli 2016 um 10:17
@Reni: Danke für Deine Eindrücke. Ich überlege schon seit ein paar Jahren, dort mal hinzufahren, jetzt gibt es eigentlich nicht mehr viel zu überlegen:) Maifeld-Derby werden wir zum. nächstes Jahr nicht wieder besuchen. Der Grund ist eigentlich etwas dekadent. Zuviel sehr interessante und gute Bands, das überfordert mich, schließlich will man ja auch mal entspannen, ne Wurst essen oder was trinken. Deswegen nächstes Jahr mal etwas langsamer und gemütlicher. @SAM: Ich hab die Heroine Sheiks auch erst vor zwei Wochen über die Cows entdeckt. Es stimmt was Du über Herrn Selberg schreibst, mich erinnert er zudem auch noch an Jello Biafra.
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