Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
@Joris: nun ja, sich keine Sorgen um die Durchführung des OBS im August zu machen wäre womöglich naiv. Mit dem Weser-Open-Air ist das OBS allerdings nicht vergleichbar.
Trotzdem ist das OBS natürlich aus naheliegenden Gründen gefährdet. Ich werde so lange wie möglich für die Durchführung im August arbeiten. Dass es allerdings auch wirklich dann stattfinden wird kann derzeit natürlich niemand garantieren. Wir arbeiten an einem Hygienekonzept, welches immer wieder auf die sich ändernden Gegebenheiten/Verordnungslagen angepasst wird.
Wenn man sich die derzeitig gĂĽltigen MaĂźgaben und Entwicklungen anschaut, ist aber kaum an ein OBS in diesem Jahr zu denken.
Ein Problem, das wir speziell beim OBS haben ist die Tatsache, dass die 3500 verkauften Tickets ihre Gültigkeit behalten haben - und lediglich 39 Stück zurückgegebn wurden. Was für Solidarität und Langmut des Publikums und für das OBS als solches spricht. Was es mir allerdings andererseits unmöglich macht, eine kleinere Veranstaltung mit weniger Leuten und Abstandsregeln durchzuführen. Sogenannte "safe bubbles" können wir hier leider ebnso nicht herstellen. Selbst wenn das Infield nur nach täglichen Schnelltests betreten werden könnte: Campingareal, Supermärkte etc. können wir nicht mitkontrollieren. Die Kontakt-Nachverfolgung würde zwar über eine Kombination aus App und analoger Erfassung funktionieren, allerdings würde bei 3.500 Menschen in einer "Blase" nur Datenschrott dabei herauskommen, zumal das Publikum aus ganz Deutschland kommt. Und es gibt noch zig weitere Baustellen, die die Durchführung des OBS im August erschweren würden. Das würde hier aber zu weit führen.
Mal ganz abgesehen von der Ungewissheit, welche Fakten die kommenden CorionaSchutzverordnung NRW schaffen werden.
Du siehst: es bleibt schwierig und ungewiss. Ich werde so lange wie möglich an der Durchführung festhalten, aber irgendwann muss natürlich eine Entscheidung her. Ihr werdet als erste davon erfahren.


