Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
@Braunschweig:Ich denke, mit den genannten Beispielen wird die Diskussion dann doch etwas zu beliebig und/oder populistisch. Wenn schon Vergleiche herangezogen werden, dann mit vergleichbaren Festivals.
Selbst dann kann man zu dem Ergebnis kommen, dass das OBS vielleicht "etwas" teurer aber noch lange kein Wucher ist. Den Kompromiss, den Rembert zwischen eigenen wirtschaftlichen Interessen und den Ansprüchen des Publikums eingeht und eingehen muss, ist meiner Meinung nach absolut vertretbar. Wer mehr "angesagte" oder was auch immer für Musik hören will, ist auf dem Haldern oder dem Maifeld-Derby eher besser bedient. Immergut und Appletree sind relativ günstiger, weil so viel ich weiß, komplett ehrenamtlich und nebenberuflich.
Man kann die genannten Festivals von der Programmausrichtung mehr oder weniger vergleichen, seine Eigenarten hat aber jedes und das OBS vermutlich die auffälligsten im positiven Sinne.
Wer ganz wenig Geld für ähnlich interessante Musik ausgeben und auch noch etwas Gutes tun will,der ist auf dem Jenseits von Millionen Festival sehr gut aufgehoben.
Persönlich bin ich bereit den Preis vom OBS zu zahlen, wenn auch nur 1-2 Bands dabei sind, die mich vom Hocker hauen. Der Ticketansturm beunruhigt mich überhaupt nicht. Tickets gibt es immer und dann sogar vielleicht noch günstiger. Kein Grund also die Katze im Sack kaufen zu müssen, wobei diese natürlich auch nicht die übelsten sind.


