Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
@Olaf, @Lattensepp: ich halte mich ja hier im Forum/Gästebuch (aus Gründen) zurück, wenn es um Geschmacksfragen geht. Hier möchte ich aber einfach mal ein paar Gegenargumente in aller Kürze aufführen, die heißen (nach der Reihenfolge ihres Erscheinens): HotWax, Muff Potter, Lucy Kruger & The Lost Boys, ZAHN, Annie Taylor, Gurriers, The Holy, False Lefty, Afrodiziac, iedereen, Coach Party. Und wer weiß, welche "Musikfarbe" sich hinter dem Surprise Act versteckt.
Mit anderen Worten: wenn euch das nicht reicht an "lauteren, rockigeren" Actsdann weiß ich es auch nicht. Im Übrigen kann ich mich noch gut erinnern, dass mir in z.B. 2022 vorgeworfen wurde, "viel zu wenig auf Songs und schöne Melodien" zu setzen und stattdessen "Krach und Rock" die Oberhand gewonnen hätte, man würde das OBS zukünftig meiden, "da ausschließlich die Fans lauterer Töne" bedient worden seien. Tjä.
Jeder Jeck ist eben anders, jede Jecke auch. Im OBS-Publikum gibt es gefühlt 5-6 musikalische Fraktionen, die alle in mehr oder weniger gleichen Anteilen zu ihrem Recht kommen sollen. Und wie man es es macht ist es ohnehin falsch. Andere Stimmen sagen z.B., dass das Line-Up "das stärkste Festival Line-Up bis dato dieses Jahr" sei (jmc-Magazin - und nein, die werden nicht von uns für solche Aussagen bezahlt).
Daher kann ich immer nur wieder an euch appellieren, dass ihr euch einfach darauf einlasst. Wenn ihr z.B. HotWax, Lucy Kruger, Coach Party, Zahn oder die Gurriers (oder die anderen oben genannten Acts) bisher noch nicht live gesehen haben solltet, werdet ihr vermutlich danach überrascht sein. Das rummst nämlich sehr ordentlich.
Mehr werde ich zu dieser Diskussion aber auch nicht mehr beisteuern, das artet immer in so einen Rechtfertigungston aus und ich habe auch wenig Zeit dafür - muss jetzt z.B. das Wetter nutzen und im OBS-Garten Zäune streichen.
Vielleicht terffen wir uns ja beim Mähneschütteln am Pfingstwochenende.


