Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
Da ich ja einer von gethsemanes OBS Kumpel bin, kann ich sein Leiden durchaus verstehen. Wir haben oft genug darüber diskutiert. Das OBS hat sich schon längst von einem reinen Genrefestival wegbewegt und bietet immer mehr Musikgruppen an, die dem eigenen Musikgeschmack nicht mehr entsprechen. Leider auch oft mit fragwürdigem, musikalischem Können. Aber zwischendurch sind doch auch Perlen zu entdecken. Für mich unbekannte Bands wie Xixa, Dead South oder die Wood Brothers sind mittlerweile zu meinen Favoriten geworden. Der Punkt ist, daß man jedes neue OBS optimistisch angehen muß und sich nicht durch das vermeintlich schlechte Line Up herunterziehen läßt.
An die Veranstalter, die natürlich auch auf den ökonomischen Aspekt des OBS achten müssen, die Warnung: vergeßt die älteren Semester nicht. Sie sorgen bestimmt für den größeren Bier- und CD Umsatz.


