Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
Ich wĂĽrde nicht "schlechter" sagen, denn das geht ja wieder in den subjektiven Bereich, sondern eher "simpler". Wobei auch simpel im Sinne von reduziert qualitativ gesehen nicht unbedingt schlecht sein muss.
Bleiben wir aber bei simpler, eingängiger Musik. Ich erkenne das immer an Leuten, die bei mir im Auto mitfahren (wo grundsätzlich KEIN Radio gehört wird). Sobald auch nur zwei, drei Akkorde erklingen, die nicht den Hörgewohnheiten meiner Mitfahrer entsprechen, wird sofort das Gesicht verzogen. Auf der anderen Seite können sie nicht verstehen, dass mir das wenig fordernde Geplärre, das sich seit Jahr und Tag in den Charts tummelt, gehörig auf den Senkel geht.
Aber so sind nun mal die Hörgewohnheiten. Auf der anderen Seite sind meine Geschmacksnerven nicht so sensibilisiert, so dass ich eine Mahlzeit mit Genuss verzehren kann, bei dem jeder Feinschmecker das Gesicht verziehen würden...


