Programm-Diskussion
Foto: Axel Hasselmann
Das Problem ist, dass das Programm eines 20. Jubiläums einfach nicht angemessen ist. Wenn man Revue passieren lässt, wer schon alles beim OBS aufgetreten ist, hat man einfach die Chanche verpasst, vielleicht auch mal einen Rückblick auf die letzten 20 Jahre zu halten und Musiker einzuladen, die dieses Festival geprägt haben. Stattdessen haben wir zwischen nichtssagendem punkigen Rabaukentum und in Wohlklang zerfließenden, folkig bis leicht esoterisch angehauchten Acts ein gewisses Vakuum, in dem sich einige geerdete Bands gut gemacht hätten. Aber wie Bernd schon sagte, man kommt schon lange nicht mehr wegen der Musik, die bis auf einige wenige Ausnahmen recht beliebig wirkt, sondern wegen der über Jahre gewachsenen Freundschaften. Trotzdem schade eigentlich...


